Unterrichtsqualität

Der Unterricht

In unserem Unterricht sollen die Lernenden nicht nur lernen und zuhören, sondern auch mitanpacken. Im Sinne einer demokratischen Schule bekommen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Einfluss auf die Wahl von Themenfeldern im Fachunterricht, Deutschlektüren, Projektthemen, die Wahl des Mathematiklehrers in den Jahrgangsstufen 9/10, die Wahl von Neigungsfächern ab Klasse 7 oder das Planen und Durchführen einer eigenen Unterrichtsstunde, zu nehmen. Eigenverantwortlich sollen die Schülerinnen und Schüler mit ihrem persönlichen Lernzuwachs umzugehen lernen. Um diese Prozesse zu unterstützen, spielt der Lernbegleiter ( siehe dazu „LernbegleiterIndividuelle Förderung) als pädagogisches Instrument eine zentrale Rolle. 

Aktive Lernprozesse

Den Schülerinnen und Schülern Hilfestellungen für einen selbstständig erarbeitbaren Wissens- und Könnensaufbau an die Hand zu geben, stellt einen zentralen Schwerpunkt unseres unterrichtlichen Handelns dar. Wir unterstützen einen aktiven Lernprozess durch selbstständiges und kooperatives Arbeiten in differenzierten Lernformen (z.B. Wochenplanarbeit, Stationenlernen, arbeitsteilige Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Freiarbeit, Museumsgang, Lerntheke, Think-Pair-Share, Gruppenpuzzle). Die Lernergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler werden sowohl im Unterricht präsentiert und erhalten durch das Präsentieren beim Jahrgangsforum eine zusätzliche Plattform der Wertschätzung.

Lebensraum vitalisieren

Als Ergebnis verschiedener Fortbildungen (Kooperatives Lernen, Gehirnforschung und schulisches Lernen) und eines Evaluationsgespräches mit Herrn Prof. Dr. Veith der Universität Göttingen haben wir die Rahmenbedingungen für das Arbeiten in differenzierten Lernformen durch die Umstellung der Stundentaktung von 45 auf 65 Minuten und durch die Abschaffung des Schulgongs im 2. Halbjahr des Schuljahres 2009/10 weiter optimiert. Die Evaluation der neuen Stundentaktung hat ergeben, dass sich diese sehr positiv auf das Lernklima auswirkt. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit in Arbeitsphasen während des Fachunterrichtes andere Räumlichkeiten (Freiräume schaffen) aufzusuchen, um in Einzel-, Partner oder Gruppenarbeiten für sich zu sein und lernen zu können. 

Arbeitsgemeinschaften

Neben den vielen Ags, die an unserer Schule angeboten werden, können die 10-Klässler die AG „Vorbereitung auf die Zentrale Abschlussprüfung“ belegen und sich mit bestimmten Themenfeldern nochmals in einer kleineren Lerngruppe befassen.

 

 

Montag

Mittwoch

Donnerstag

Mathe sicher

können

Schulkleidung

Schulkleidung

Schülerfirma

Chor

Kulturtagplanung

u. künstlerische

Projekte

Sporthelfer

Parfum-AG

Schulband

DELF

Aquarium-AG

Streitschlichtung

Kraftprotz-AG

Body Games –

Wir erleben

Unsere Sinne

Roberta-AG

 

Bogensport

Graffiti-AG

 

Schulsanitätsdienst

 
 

Garten-AG

 

Lernzeitenbetreuung

Lernzeitenbetreuung

Lernzeitenbetreuung

Tutor/Lernzeit:

Die im Stundenplan jeder Jahrgangsstufe verankerte Tutorstunde fördert das soziale Miteinander innerhalb einer Klasse. Im Rahmen dieser Stunde haben Lernende und ihre Klassenleitungen Zeit, Klassenangelegenheiten in der notwendigen Tiefe zu besprechen. Persönliche Kontakte können wachsen, altersspezifische Fragestellungen außerhalb des Fachunterrichtes besprochen werden. In vielen Klassen werden die Tutorstunden vom Klassenrat moderiert. Dieses Gremium plant aber auch andere Aktivitäten der Klasse wie z.B. Ausflüge, Feiern oder das Jahrgangsforum.

Keine Hausaufgaben, sondern Lernzeit

Entsprechend dem in § 2 des Schulgesetzes NRW festgeschriebenen Bildungs- und Erziehungsauftrags sollen neben dem fachspezifischen Unterricht auch die Lernzeitenstunden an unserer Schule dazu dienen, die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Handeln zu befähigen. So sollen die Lernzeitenstunden insbesondere

•    Möglichkeiten zum differenzierten Üben sowie eine sinnvolle Vor- und Nachbereitung und Ergänzung des Unterrichts bieten;
•    eine Fokussierung auf das individuelle Lernen ermöglichen;
•    zur Stärkung der Fähigkeit beitragen, selbstständig zu lernen und schrittweise Eigenverantwortung für das Lernen zu übernehmen
•    zur Stärkung der Selbstreflexion über das Lern- und Arbeitsverhalten mit Hilfe des Lernbegleiters beitragen.

Die Aufgaben für die Lernzeitenstunden werden von den Hauptfachlehrkräften für einen Intervall von ein bis vier Wochen gestellt und stehen für alle Lernenden sichtbar im Klassenraum zur Verfügung. Die Lernzeitenstunde ist ein Instrument der individuellen Förderung und dient als Teil unseres Lernzeitenkonzeptes gleichzeitig der Entlastung der Eltern durch das Wissen, dass ein Großteil der „Haus- bzw. Schulaufgaben“ nunmehr innerhalb des schulischen Ganztages erledigt werden können. Davon ausgenommen bleiben jedoch nach wie vor:

•    das Lernen von Vokabeln,
•    das Lesen von Ganzschriften,
•    die Vor- und Nachbereitung von Klassenarbeiten,
•    gewisse Rechercheaufgaben.