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Im Bereich der „Methodenkompetenz“ kann man differenzieren zwischen
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fachspezifischen Methoden (einzelne
Fächer) und |
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fächerübergreifenden Methoden, |
wobei diese Bereiche nicht streng voneinander zu trennen sind. Schon in
der Erprobungsstufe sollen grundlegende geistes- bzw. naturwissenschaftliche
Lernmethoden eingeübt werden. Ziel ist, die Schüler zu selbstständigem
Lernen zu erziehen. Sie sollen das Lernen lernen, um als Erwachsene in der
Arbeitswelt bestehen und Verantwortung übernehmen zu können.
Dies bedeutet z. B., dass die Schüler und Schülerinnen lernen müssen,
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wie sie am besten Vokabeln lernen, |
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wie sie selbstständig mit Lernmitteln
(Wörterbücher, Arbeitsblättern etc.) umgehen können, |
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wie sie eigenständig Probleme lösen
können (auch in Hausaufgaben). |
Um die Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen, ist es von Lehrerseite
notwendig, immer mehr die Position eines Beraters und Lernbegleiters zu
übernehmen. Von Elternseite ist dies ebenso nötig. Dies entlässt beide
Parteien nicht aus der Verantwortung, sondern erfordert genaue Beobachtung
der Lernprozesse und Lernfortschritte. Der Lehrer muss sich bemühen,
gegebenenfalls auch ganze Schulstunden der Methodenschulung zu widmen, d. h.
eine Vielfalt von Lernmethoden transparent zu machen und die Schüler
ausprobieren zu lassen, so dass diese im Anschluss die Möglichkeit haben,
eine ihrem Lerntyp entsprechende Lernmethode herauszufinden.
Beispiele für Lernmethoden:
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Vokabellernen:
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mündliche Selbstüberprüfung |
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schriftliche Selbstüberprüfung |
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Überprüfung durch eine zweite Person |
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Arbeit mit einer Vokabelkartei |
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visuell unterstütztes Lernen (Bilder) |
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auditiv unterstütztes Lernen (z.B. mit CDs)
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Selbstständiger Umgang mit
Lernmitteln:
Das aktuell an unserer Schule eingeführte Englisch-Lehrwerk enthält
neben dem Vokabelanhang einen recht anschaulich gestalteten,
kindgerechten Grammatikteil. Die Schüler sollen angehalten werden,
diesen bei grammatikalischen Problemen selbst-ständig zu
konsultieren. Ebenso ist es wichtig, dass sie lernen, eigenständig
mit dem Wörterbuch, Lexikon oder Duden umzugehen.
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Hausaufgaben:
Die Anfertigung von Hausaufgaben bietet dem Schüler die
Möglichkeit, den eigenen Lernfortschritt zu überprüfen. Deshalb
sollten die Eltern nicht die Hausaufgaben der Schüler anfertigen
bzw. ihren Kindern verstärkt helfen, da dem Lehrer somit die Chance
genommen wird, Lernschwierigkeiten zu erspüren und den Unterricht
dementsprechend zu gestalten. Die Eltern sollten aber dennoch
kontrollieren, ob Hausaufgaben gemacht worden sind oder nicht, um
somit auch die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus zu
stärken. In diesem Zusammenhang spielt das sorgfältige Führen eines
Hausaufgabenheftes (kontrolliert durch die Eltern) eine große Rolle. |
Um das schulische Miteinander und das soziale Lernen zu fördern und die
Teamfähigkeit der Schüler (als Schlüsselqualifikation) zu stärken, müssen
Partner- und Gruppenarbeit rechtzeitig geübt werden. Bei großen Klassen ist
dies selbstverständlich schwierig, sollte aber deshalb nicht aufgegeben
werden.
Ebenso gehört die Entwicklung von Problemlösungsstrategien in den Bereich
des sozialen Lernens, denn die Schüler sollen lernen,
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sich mit ihren Mitschülern und Lehrern
im Alltag auseinanderzusetzen, |
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sich selbstständig in ihrer
Lebensumwelt zurechtzufinden und |
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Verantwortung für sich und andere zu
übernehmen (Wo bekomme ich einen Schülerausweis?, Wie bringe ich
Beschwerden an?, Wie gehe ich mit Problemen mit Mitschülern und
Lehrern um? Welchen Anteil habe ich am Konflikt mit X? Was kann ich
zur Lösung des Konfliktes beitragen?). (Kap. V, 3.
Streitschlichtung). So übernehmen die einzelnen Schüler z.B. Dienste
für die Gemeinschaft (Klassenbuchführer, Klassensprecher,
Tafeldienst, Pflanzendienst), und jede Klasse muss regelmäßig den
allgemeinen Ordnungsdienst erledigen. |
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