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1. Fremdsprachen lernen an der Erich Kästner-Realschule:
Eine Übersicht
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Englisch |
"Teach me, and I will forget Show me,
and I will understand
Involve me, and I will learn."
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Französisch |
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Klasse 5/6: 4 Stunden
1 Stunde Förderunterricht
(doppelt besetzt) |
Ab Schuljahr 2006/07: voraussichtlich 3 Stunden
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Klasse 7: 4 Stunden
1 Stunde Förderunterricht
(einfach besetzt) |
bisher ab Klasse 7: 4 Stunden |
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Klasse 8-10: 4 Stunden |
fs-Kurse 8-10:
4 Stunden |
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Förderunterricht nach Bedarf >>>>> |
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Handlungsorientierte
Projekte
> Interkulturalität <
> Begegnungen in Europa < |
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White
Horse Theatre |
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Liège en
Belgique |
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Studienfahrten
(educational
stays)
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DELF |
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Fremdsprachliche
Projekttage |
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Fächerübergreifende
Projekte |
a) Englisch 
Fortgeführter Englischunterricht in Klasse 5: Bridging the gap
Der Englischunterricht in Klasse 5 erfährt durch die vorausgehenden zwei Jahre
Englischunterricht an der Grundschule eine wesentliche Änderung. Zunächst
müssen die Lehrkräfte der Sekundarstufe I sich einen konkreten Überblick darüber
verschaffen, was die Kinder an sprachlichem Können aus den verschiedenen
Grundschulen mitbringen, da dieses Können Basis für den folgenden Unterricht
sein muss (output before input).
Nach einer Phase des Erfassens von Vorhandenem und damit einer
Standortbestimmung der einzelnen Schüler folgt in Klasse 5 das Verbinden mit dem
Neuen, welches schwerpunktmäßig in der grammatischen Strukturierung und
Kognitivierung sowie der Verschriftlichung von Sprache besteht. Methoden, die
die Schüler bereits im Englischunterricht der Grundschule kennen gelernt haben
(total physical response, chants, songs, point it, storytelling, glove puppets,
knee books), werden im Bereich Sprechen und Hörverstehen fortgesetzt und
intensiviert und so die kommunikativen Fähigkeiten gestärkt.
In den ersten Wochen soll vorrangig an den Erfahrungsfeldern der Schüler
gearbeitet werden, die sie mit den sprachlichen Mitteln aus der Grundschule
bewältigen können. Solche Erfahrungsfelder sind: Zu Hause hier und dort (me and
my family, my friends, at home and abroad); Jeden Tag und jedes Jahr (through
the year, my body and my clothes, food and drinks, special days); Lernen,
Arbeiten und freie Zeit (at school, at work, leisure time); Eine Welt für alle (our
nature, our environment, children of the world); Auf den Flügeln der Fanta-sie (fantasy
world, fairy tales). Von dort wird dann allmählich in den Kernbestand des Buches
übergeleitet, wobei die Inhalte des Lehrwerkes als roter Faden dienen und die
jeweils notwendigen Vertiefungen in Bezug auf die Evaluation des Vorwissens
individuell - den Inhalten des Kernlernplans Englisch angepasst - vorgenommen
werden. Den Schülern bekannte spielerische Elemente (songs, games, wordsnakes,
pictures etc.) sollen in der Übergangsphase verstärkt Berücksichtigung finden.
Die Idee des scrapbook wird übernommen und zum Portfolio erweitert. Geeignete
und lehrwerkergänzende Materialien werden von der Fachschaft Englisch
zusammengestellt.
Educational stays in Great Britain - Studienfahrten zum Abschluss der Klasse 10

Seit über 12 Jahren wählen Klassenlehrer der Erich Kästner-Realschule wiederholt
England als Ziel ihrer Abschlussfahrten. 14 Fahrten zu unterschiedlichen Orten (u.a.
Bath, Brighton, Andover, Croydon, Hastings, Southend-on-Sea) sind bisher
erfolgreich durchgeführt worden - nicht nur von Englischlehrern, wenngleich
diese als Begleitpersonen immer eine wichtige Unterstützung der Planung und
Durchführung darstellen.

Schüler bei einer Abschlussfahrt nach Southend-on-Sea
Im zusammenwachsenden Europa ist ein mehrtägiger, lebendiger Kulturaustausch
Teil des Bildungsprogramms unserer Schule, zumal Englisch Weltsprache ist und
ihre Beherrschung sowohl privat als auch beruflich wichtig für die Schüler
werden kann. Die Studienfahrten nach England sind ferner Bestandteil unseres
schulinternen Lehrplans, daher kann der Auslandsaufenthalt umfangreich
vorbereitet werden. Die notwendige Evaluation geschieht während und nach der -
meist 8-10tägigen - Fahrt. Nach erfolgter Rückkehr bekommen Lehrer und Schüler
Gelegenheit zur schriftlichen Äußerung anhand von Fragebögen, die auch dem
Veranstalter ausgehändigt werden. Die Antworten wiederum fließen in die
Vorbereitungen der nächsten Fahrt ein.
Um eine möglichst authentische kulturelle Begegnung zu ermöglichen, prägen zwei
Faktoren unsere Studienfahrten: Sie finden nicht im Zeichen des modernen
Tourismus statt und sie isolieren die Schüler nicht von der englischen
Bevölkerung, denn sie sind - paarweise - in Gastfamilien untergebracht. Was für
manche Schüler vor der Fahrt zunächst befremdlich scheint, löst sich
erfahrungsgemäß schnell in das Gefühl auf, ein spannendes Erlebnis machen zu
können. Da die Klasse während des Tages und oft auch abends zusammen ist, haben
die individuellen Erfahrungen der Schüler genügend Raum zur Reflektion.
Hauptanliegen der educational stays ist, während der Tagesprogramme Land und
Leute zu erkunden. So organisieren die Lehrkräfte gerne auch Begegnungen mit
Institutionen vor Ort (Firmen, Gerichte, Polizei, Jugendpflegeeinrichtungen,
städtische Einrichtungen etc.). Je nach Dauer der Fahrt finden darüber hinaus
Exkursionen zu den bekannten Sehenswürdigkeiten statt, die die Schüler zum Teil
aus ihren Lehrbüchern kennen. Außerdem fahren die Schüler zwei- oder dreimal
während ihres Aufenthaltes nach London.

Eine Wochenend-Fahrt nach London
Zusammenfassend stellen diese Abschlussfahrten für die Jugendlichen, die kurz
davor stehen, ihren Weg - auch beruflich - im Leben zu finden, ein
einschneidendes Erlebnis dar. Sie bekommen die Möglichkeit, sich fernab von
sporadischen, außerschulischen Begegnungen mit der Fremdsprache (Urlaub), fernab
von E-mails und dem Gebrauch des Englischen im Internet in echten, ungewohnten
Lebenssituationen zu bewähren - sprachlich sowie sozial.
Durch die Konfrontation mit dem Fremden oder Ungewohnten erweitern die Schüler
nicht nur ihre Sprachkompetenz, sondern vor allem ihre sozialen Fähigkeiten: ein
Meilenstein auf dem Wege des Selbstständigwerdens ist erreicht.
Englisch-Unterricht mit native speakers vor Ort: Das White Horse Theatre

Das White Horse Theatre ist eine professionelle Tourneetheatergruppe mit drei
bis vier britischen Schauspielern und Schauspielerinnen, die englischsprachige
Theaterstücke an deutschen Schulen aufführt.

Das White Horse Theatre bei Auftritten im PZ der EKR.
Die Stücke sind in einfachem Englisch geschrieben und beschäftigen sich mit
unterhaltsamen, aber auch zeitkritischen Themen, die auf die Altersprobleme und
Interessen der SchülerInnen zugeschnitten und den Sprachkenntnissen der
jeweiligen Stufe angepasst sind. Die Texte werden zuvor auszugsweise im
Unterricht erarbeitet, wobei schwierige Vokabeln und Grammatikstrukturen sowie
Besonderheiten zum Inhalt oder zu der meist parodistischen Art des Theaters
besprochen werden.
Ziel ist es, die SchülerInnen mit authentischem Englisch und native speakers in
Kontakt zu bringen und sie Englischunterricht einmal anders erleben zu lassen.
Die Fachschaft Englisch hat beschlossen, das White Horse Theatre alle zwei Jahre
an unsere Schule einzuladen, so dass die SchülerInnen in Klasse 5/6, und 7/8
sowie 9/10 je ein altersgemäßes Stück sehen können.
Vor allem bei den jüngeren SchülerInnen stößt das White Horse Theatre auf großes
Interesse, weil es für die meisten Kinder der erste Kontakt mit 'echten'
Engländern ist, die oft auch zu kleinen Gesprächen während des Bühnenaufbaus und
der Pausen zur Verfügung stehen, Autogramme geben oder kurz mit in die Klassen
kommen. Die kommunikative Kompetenz wird so gefördert und in einer Realsituation
angewandt.
b) Französisch als zweite Fremdsprache

Alle Schülerinnen und Schüler der Erich Kästner-Realschule lernen bislang in der
7. Klasse als zweite Fremdsprache Französisch. Ab dem Schuljahr 2006/07 wird
aufgrund des Abiturs nach 12 Schuljahren die Jahrgangsstufe 6 mit Französisch
beginnen.
Ähnlich dem Englischunterricht werden dabei zu Beginn thematisch die
alltäglichen Situationen der Kinder kommuniziert, d.h. die Begrüßung und das
Vorstellen sowie den Austausch über Hobbys und Freunde. Zu Beginn wird die
naturgemäße Neugierde auf die neue Sprache im Wesentlichen auf die mündliche
Kommunikation gelenkt. Gleichzeitig stehen auch das Land Frankreich und andere
frankophone Länder mit ihren Sitten und Gebräuchen im Vordergrund. Lieder und
Rezepte lassen die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit allen Sinnen lernen,
sie fördern auch das Kennenlernen der Kultur, die - anders als das Englische -
den Alltag der Kinder weniger prägt.
Ab Klasse 8 bzw. ab kommendem Schuljahr ab Klasse 7 kann dann Französisch
vierstündig im Wahlpflichtbereich gewählt werden.
Besondere Projekte im Französischunterricht

LIEGE EN BELGIQUE - ein Schritt über die Grenze des sprachlichen und
interkulturellen Lernens im anwendungsorientierten Französisch-Unterricht.

Schüler der Jahrgangsstufe 9 in Liege
Am Ende von Klasse 8, 9 und/oder 10 machen die Französischkurse eine Tagesfahrt
nach Liège (Lüttich), der Hauptstadt des französischsprachigen Walloniens (La
Wallonie) in Belgien. Dieser Ausflug ist der Höhepunkt und Abschluss eines ca.
dreiwöchigen Unterrichtsprojektes, in dem es darum geht, Sprachkenntnisse,
landeskundliches Wissen und interkulturelle Kompetenz zu vermitteln und in
einer Realsituation anzuwenden.
Zur Einstimmung wird der Popsong Partir des Lütticher Sängers Philippe Bergmann
besprochen. Anhand von Kartenmaterial, Prospekten des Office de Tourisme der
Stadt Liège und verschiedenen Informationsmaterialien erarbeiten die Schüler ein
landeskundliches Wissen über Belgien, Wallonien, das Dreiländereck und Liège.
Authentische Materialien wie zweisprachige Geldscheine, Werbeaufkleber mit
Logos von Liège, Bierdeckel, Ausschnitte aus belgischen Tageszeitungen mit
Berichten über die belgische Königsfamilie, die Kolonialgeschichte unseres
Nachbarlandes, Informationen über die Gastarbeiter - und Einwanderersituation (u.a.
Zairois), eine Marionette des Tschantchès,die rebellische Symbolfigur der
Liègeois, Comicbücher wie Astérix chez les Belges oder Tintin sowie weitere
Chansons (Jaques Brel, Pierre Rapsat, Khadja Nin u.a) vermitteln ein
vielseitiges Bild des Exkursionsziels. Ein-kaufsdialoge und Interviewfragen
werden gemeinsam erarbeitet und in Rollenspielen eingeübt. Das zu vermittelnde
Wissen und die sprachlichen Kenntnisse werden dem Niveau des jeweiligen
Sprachkurses angepasst.
Der Tag in Liège beginnt mit einer Stadtrallye, die die Schüler auf einige
Sehenswürdigkeiten aufmerksam machen und sie dazu anregen soll, das frankophone
Umfeld bewusst wahrzunehmen: Die Schüler sollen Schildern Informationen
entnehmen, Fragen an Marktverkäufer stellen, sich der Museumsdame vorstellen.
Die zweite Aufgabe führt die Schüler in verschiedene Geschäfte in der
Fußgängerzone: In einer Parfümerie bitten sie z.B. um ein Probepäckchen, in
einem CD-Geschäft fragen sie nach der Nr.1 der belgischen Hitparade, in einer
Apotheke nach dem Preis einer Packung Aspirin.
In der dritten und schwierigsten Aufgabe geht es darum, zu zweit Interviews mit
Passanten durchzuführen, eines mit einem Jugendlichen, ein zweites mit einem
Erwachsenen, ein drittes mit einem ausländischen Mitbürger. Die Interviews
setzen unterschiedliche Akzente. Während die Jugendlichen eher nach Vorlieben
und Hobbys gefragt werden oder auch danach, ob Liège eine attraktive Stadt für
junge Menschen ist, werden die Erwachsenen nach landeskundlichen Aspekten
befragt, z.B. nach Spezialitäten des Landes, die ausländischen Mitbürger nach
ihrer Herkunft, ihren Sprachkenntnissen und ihrer Lebenssituation. In allen
Interviews wird die Frage nach dem nationalen Selbstverständnis angesprochen, ob
man sich eher als Wallone, Belgier oder Europäer fühle. Die älteren Schüler, die
zum zweiten Mal in Liège sind, können eine Museumsrallye im Musée de la Vie
Wallonne durchführen oder im Stadtteil Outre-Meuse auf den Spuren von Georges
Simenon wandeln.
Insgesamt stößt das Unterrichtsprojekt, das seit 1997 an unserer Schule
durchgeführt wird, auf positive Resonanz bei den Schülern. Sie empfinden Liège
als eine interessante, sehenswerte Stadt, machen die Erfahrung, dass sie mit
ihren Sprachkenntnissen gut zurechtkommen, und lernen viel über Belgien und die
Menschen, die dort leben, und über ihr Deutschlandbild. So erleben die Schüler
durch ihren ersten direkten Kontakt mit frankophonen Sprechern den Schritt über
die Grenze als eine gute, erfolgreiche, aber auch nachdenklich machende
Erfahrung. Außerdem wird die Lust auf einen Aufenthalt in einer anderen,
französischsprachigen Hauptstadt wie Bruxelles, Luxembourg und natürlich Paris
geweckt.

Eine Fahrt nach Paris
Ein Austausch mit dem Collège du Revermont in Bourg en Bresse

Im Frühjahr 2004 konnte erstmalig ein Austausch mit dem Collège du Revermont in
der 60 Kilometer nördlich von Lyon gelegenen Stadt Bourg en Bresse etabliert
werden. 19 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 fuhren zu ihren
Partnern, mit denen sie im Vorfeld schon Briefe und E-Mails ausgetauscht hatten.
Acht Tage erlebten sie das tägliche Leben nicht nur in der Gastschule, sondern
auch in den Gastfamilien. Zudem konnten sie bei Ausflügen nach Lyon und
Chamonix Landeskunde vor Ort erleben und ihre Sprachkenntnisse anwenden und
erweitern.
Diese Erlebnisse waren auch noch präsent, als der Gegenbesuch der französischen
Gruppe 2 Monate später anstand und man sich wieder in die Arme fallen konnte. So
lernten auch die französischen Schülerinnen und Schüler die Schule und das
tägliche Leben in Deutschland kennen.
Viele Kontakte, die aus diesem Austausch entstanden waren, blieben noch über
längere Zeit erhalten und bereicherten immer wieder auch den Unterricht. So
hoffen wir auch für die Zukunft, den Austausch als festen Bestandteil des
Schullebens etablieren zu können.
Das France Mobil

Als prallgefüllter Renault-Kangoo flitzte das France Mobil im April 2004 auf den
Schulhof der Erich Kästner-Realschule. Unterstützt vom Institut Français und der
Robert Bosch-Stiftung wurden den Schülergruppen Musikbeiträge, Spiele, Lektüren,
Comics und Lektüren der Fremdsprache je nach Jahrgangsstufe spielerisch oder
durch didaktische Übungen präsentiert. Immer jedoch stand die Neugierde am
anderen Land und dessen Kultur im Vordergrund.
Die DELF-Prüfung

Nun schon seit mehreren Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs
freiwillig und mit zusätzlichem Einsatz außerhalb der Unterrichtszeit im Mai an
der DELF-Prüfung teil, die zweimal im Jahr von Mitgliedern des Institut Français
abgenommen wird. Damit erwerben sie ein weltweit anerkanntes Zertifikat, das
auch später auf weiterführenden Schulen fortgesetzt werden kann, welches ihnen
offizielle Kenntnisse in der französischen Sprache bescheinigt. Die Prüfungen
bestehen aus Hörverstehensübungen, einer schriftlichen Stellungnahme und einer
mündlichen Prüfung, die jeweils bei der Bezirksregierung von Muttersprachlern
abgenommen wird. Betriebe und mögliche Arbeitgeber sehen darin nicht nur das
Ablegen einer offiziellen Prüfung, sondern loben gerade den zusätzlichen Einsatz
der Fremdsprachler.
Die Cinéfête in Essen

Um den Bezug zur französischen Sprache auszubauen und auch an schulferneren
Orten zu etablieren, soll im Januar 2006 die Cinéfête in Essen besucht werden.
Im Vordergrund stehen dort aktuelle, französischsprachige Filme, die durch den
Erfolg bei französischen Jugendlichen auch einen Themenbezug für die deutschen
Altersgenossen darstellen. Begleitend zu den Schulveranstaltungen wird im
Vorfeld immer auch didaktisches Material für die Lehrkräfte zur Vor- und
Nachbereitung eines Films bereitgestellt. So soll auch für den
Fremdsprachenunterricht das Medium Film erweitert werden.
2. Sport

Alle Sportangebote orientieren sich an der pädagogischen Leitidee des
Schulsports: Entwicklungsförderung durch Bewegung, Spiel und Sport und
Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur

Innerhalb der Rahmenvorgaben sind folgende Schwerpunkte des Schulsports an der
Erich Kästner-Realschule besonders hervorzuheben:

Die Schüler werden durch ein breit gefächertes Angebot, das auch die
Sportmöglichkeiten der Stadt sowie der Region repräsentiert, mit der Vielzahl an
Individual-, Freizeit- und Mannschaftssportarten vertraut gemacht, so dass jeder
Schüler „seine“ Sportart findet, die seinen sportlichen Bedürfnissen entspricht.
Um den Kontakt zum außerschulischen Sport herzustellen, besteht bereits eine
Kooperation mit den Leichtathletikvereinen VfL Gladbeck und TV Gladbeck. Im
Besonderen ist die intensive Zusammenarbeit mit dem Badmintonverein
hervorzuheben.
Der Schulsport versteht sich als ein bedeutender Teilbereich einer umfassenden
Gesundheitserziehung, die sowohl schulbegleitend dem Bewegungsmangel
entgegenwirkt als auch zu einem lebenslangen Sporttreiben motivieren soll.
Sportliches Handeln ist immer auch gemeinsames Handeln. Neben der
sportartspezifischen Ausbildung stehen somit der Erwerb und die Förderung
sozialer Kompetenzen wie Kooperationsbereitschaft, Hilfsbereitschaft, Akzeptanz,
Toleranz, Verantwortungsbewusstsein und Fair Play im Mittelpunkt des
Schulsports. Gemeinsames Sporttreiben und die Entwicklung des
Gemeinschaftsgefühls in der Klasse verbinden neben dem Sportunterricht vor allem
auch die sportlich orientierten Wandertage. Die Ambivalenz zwischen
Gemeinschaftsgefühl und sportlichem Wettkampf vermitteln die schulinternen
Sportwettkämpfe.
Der Fachbereich Sport trägt durch die o.a. traditionellen internen
Sportveranstaltungen und durch die Teilnahme an Sportwettkämpfen auf Stadt- und
Regionalebene dazu bei, dass sich die Schüler mit „ihrer“ Erich
Kästner-Realschule identifizieren.
3. Musik


Musikunterricht und musikalische Projekte

Zur Zeit wird der Musikunterricht an unserer Schule in den Klassen 5, 6 und 8
zweistündig erteilt. In Klasse 9 können die SchülerInnen neben Kunst und
Textilgestaltung das Fach Musik für zwei Jahre wählen.
Der Musikunterricht ermöglicht in besonderem Maße das Lernen mit allen Sinnen.
Dies soll genutzt werden. So werden die Unterrichtsinhalte möglichst
praxisorientiert vermittelt, was eine stärkere Durchdringung des Lernstoffes
gewährleistet. Beispielsweise erstellen die SchülerInnen handwerklich ihre
eigenen Blas- und Schlaginstrumente, Musik der Vergangenheit wird vermittelt,
indem dazu authentisch getanzt wird. Musikstücke werden so ausgewählt und
arrangiert, dass auch SchülerInnen ohne Instrumental-Kenntnisse diese Stücke
ausschnittweise realisieren können.
Ziel ist es, wann immer möglich, alle Schüler/innen aktiv zu beteiligen. Dies
geschieht durch innere Differenzierung (Einteilung in: Sprech-, Spiel- und
Tanzgruppe), bzw. durch den Einsatz einfach zu handhabender Instrumente.
Gelegentlich wird versucht, mit einer Klasse 5 das Flötenspiel zu erlernen. Beim
Spaß am Spiel lernen die Schüler/Innen quasi nebenbei grundlegende
musiktheoretische Grundkenntnisse.
Neben dem handlungsorientierten Klassenunterricht ermöglicht unser
Ganztagskonzept musikpraktische Arbeitsgemeinschaften. Fest installiert sind:
• Instrumentalgruppe
• Band,
• Chor.
Diese Arbeitsgemeinschaften ermöglichen - neben dem Erlangen von fachlicher
Handlungs-kompetenz - in besonderem Maße soziales Lernen und kommunikatives
Handeln, da sie klassen- und jahrgangsübergreifend sind und Schule nach außen
öffnen. So werden z.B. regelmäßig Auftritte in das nahe gelegene Altenheim
organisiert. Außerdem tragen die Arbeitsgemeinschaften zum Gelingen von
Abschlussfeiern, Schulfesten und der Repräsentation unserer Schule am „Tag der
offenen Tür“ bei (→ Kap. II, 6 „Traditionelle Veranstaltungen).
Je nach Unterrichtsthema werden fachkompetente Spezialisten wie z.B. Musiker,
Bühnenbildner oder Tänzer in den Unterricht eingeladen. Zur Zeit nimmt unsere
Schule an dem Projekt „KLASSIC FOR KIDS“ teil. Die bekannte Konzertgeigerin und
Musikpädagogin Monique Mead kommt zu einem Workshop in verschiedene Klassen, um
vor Ort mit den SchülerInnen das Hören öffentlicher Konzerte vorzubereiten. Sehr
häufig gestalten unserer Schüler das Konzert anschließend aktiv mit.
Konzert- und Musiktheaterbesuche sind in nahezu allen Klassenstufen fester
Bestandteil unserer Schulaktivitäten. Manchmal wird dabei auch hinter die
Kulissen geschaut. Dies alles soll dazu beitragen, dass der Schulalltag lebendig
wird.
WWie sehr die Musikaktivitäten zur Vitalisierung des Schulalltags beitragen
können, zeigte sich beim letzten Schulfest zum 20-jährigen Bestehen der Schule
im Mai 1999.
4. Angebote des Faches Kunst


Ausstellungen und Kunstprojekte

Die Subjektivität der Schüler zu fördern, ihre Wahrnehmung zu schulen,
historisches Bewusstsein zu entwickeln und ihnen die Möglichkeit zu eröffnen,
sich Kultur kritisch anzueignen und mitgestaltend weiter zu entwickeln, sind die
zentralen Ziele des Kunstunterrichts an der Erich Kästner-Realschule. Um dieses
zu gewährleisten, gehören inhaltlich orientierte Schülerausstellungen außerhalb
der Schule, Ausstellungs- und Atelierbesuche zum Programm des Kunstunterrichts.
Die Schüler treten dabei aus der Rolle des passiven Betrachters heraus. Sie
eignen sich komplexe Kunstwerke und kunstgeschichtliche Zusammenhänge mit „Kopf
und Hand“ an. Die Schüler interpretieren durch ihre Bilder, indem sie eigene
aktuelle Bezüge herstellen und subjektive Sehweisen vorstellen.
Neben größeren Ausstellungen (s.o.) werden in der Erich Kästner-Realschule
thematische Begleitausstellungen realisiert. Diese beziehen sich auf
Unterrichtsinhalte des Faches Kunst, aber auch auf Inhalte anderer Fächer.
Ein Beispiel: „Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben –
Jugendkonzentrationslager“. Die Schule erwarb Materialien von der
Hans-Böckler-Stiftung, um anderen Schulen und interessierten Bürgern Gelegenheit
zu geben, sich mit dieser komplexen Thematik auseinander zu setzen. Zu den
Zeitdokumenten wurden gezielt Schülerarbeiten gesetzt.
Zu den Projekten

Beispielhaft sei hier auf das Projekt „Bildnerische Korrespondenz“ verwiesen,
das im Jahr 1997 startete. Die Schüler treten in Kontakt mit bildenden
Künstlerinnen und Künstlern. Die Künstlerinnen und Künstler reagieren auf
unterschiedliche Weise auf die Fragen der Schüler zu ihrem Werk. Die Schüler
reagieren nun ihrerseits auf die zumeist bildnerischen Antworten, indem sie
eigene Arbeiten erstellen. Namhafte Künstler wie z.B. der Sprengelpreisträger
Ricardo Saro und der documenta-Teilnehmer Prof. Erwin Bechthold haben sich für
das Projekt zur Verfügung gestellt.
Transferaktivitäten

Teile der Schülerausstellungen wurden mehrfach dokumentiert. Ergebnisse des
Kunstunterrichts der Erich Kästner-Realschule (Schülerarbeiten und exemplarische
Unterrichtsreihen) finden sich im Lehrplan des Landes NRW für das Fach Kunst und
dienen als Erarbeitungsgrundlage in unterschiedlichen Lehrerfortbildungen.
5. Naturwissenschaftliche Projekte

Die Erich Kästner-Realschule engagiert sich in hohem Maße im
naturwissenschaftlichen Bereich. Im Rahmen eines Schulversuches wurde bereits
1990 das Fach Ökologie eingeführt und im Wahlpflichtbereich etabliert.
Zwischen 2003 und 2005 nahm die Schule in der Rolle einer koordinierenden
Set-Schule am bundesweiten und schulformübergreifenden Modellversuch „SINUS-Transfer“
teil. Dabei stand die Steigerung der Effizienz des
mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichtes u.a. durch die Erprobung des
Faches Naturwissenschaft im Vordergrund. Dieses Fach vereint die Bereiche
Biologie, Chemie und Physik. Politische Veränderungen führten im Sommer 2005
dazu, dass dieses Modellprojekt nicht - wie auf breiter Ebene gewünscht -
fortgesetzt wird, obwohl schulinterne Umfragen bei Schülerinnen und Schülern den
Erfolg dieses Modellversuches bestätigen.
Die vielfältigen Erfahrungen jedoch, die auf dem Gebiet des vernetzten und
fächerübergreifenden Arbeitens sowie bei dem umfangreichen kollegialen Austausch
gemacht wurden, sollen auch weiterhin in den naturwissenschaftlichen Unterricht
der Erich Kästner-Realschule einfließen. So bietet sich auch weiterhin im Rahmen
der naturwissenschaftlichen Fachbereiche Biologie, Chemie und Physik ein
phänomenorientierter Unterricht an, der das naturgemäß große Interesse der
Schülerinnen und Schüler an Natur und Technik einbindet und nutzt. Unterstützt
durch ein handlungsorientiertes Unterrichtskonzept erwerben sie die Fähigkeit,
erlernte naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anzuwenden. Diese zeichnen sich
im Besonderen durch das genaue Beobachten und Beschreiben der Phänomene, das
Untersuchen und Experimentieren sowie Auswerten und Präsentieren der Ergebnisse
aus.
Auch das Engagement der SINUS-Moderatorin an der Schule unterstützt dabei den
weiteren Ausbau des fächerübergreifenden Arbeitens. Obwohl das Fach
Naturwissenschaft in der Form nicht mehr existiert, wird auch weiterhin z.B. bei
der Erarbeitung der neuen Lehrpläne für die einzelnen naturwissenschaftlichen
Fächer Wert darauf gelegt, fächerübergreifend zu arbeiten. Allein aus diesem
Grund ist eine Kooperation der Fachschaften Biologie, Chemie und Physik
vorgesehen.
a) Naturwissenschaftliche Ausrichtung der Jahrgangsstufen

Bei der naturwissenschaftlichen Ausrichtung der Jahrgangsstufen wurde besonders
viel Wert auf die durchgängige Verteilung von Klasse 5 bis Klasse 10 gelegt.

b) Das Fach Ökologie

Die Erich Kästner-Realschule ist bundesweit die erste und einzige Realschule,
welche das Fach Biologie/Ökologie eingeführt hat. Der Unterricht findet im
Wahlpflichtbereich I als vierstündiges Hauptfach mit Klassenarbeiten in den
Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 statt. In ihm sind die naturwissenschaftlichen
Fächer Biologie und Chemie sowie das gesellschaftswissenschaftliche Fach
Erdkunde vernetzt, um der Komplexität der ökologischen Themen gerecht zu werden.
Ergänzend werden im Unterricht auch Aspekte der Physik, Politik,
Sozialwissenschaften, Religion usw. aufgegriffen.
Die Themen werden von der ökologischen Leitidee der Erhaltung der natürlichen
Lebensgrundlagen geprägt.

Dabei geht es nicht nur um Sachinformationen und Denken in
vernetzten Systemen, sondern auch um das Ziel der Kultusministerkonferenz von
1980 zur Umwelterziehung. Dieses weist der Schule die Aufgabe zu, bei jungen
Menschen ein Bewusstsein für Umweltfragen zu erzeugen, die Bereitschaft für den
verantwortlichen Umgang mit der Umwelt zu fördern und die Schüler zu einem
umweltbewussten Verhalten zu erziehen, das über die Schulzeit hinaus wirksam
bleibt.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass das Lernen vor Ort und das
selbstständige, praktische Arbeiten in Gruppen den Blick für ökologische
Zusammenhänge öffnen, die im Klassenraum aufgegriffen und vertieft werden. Für
den Erwerb von besonderen, ökologisch relevanten Informationen ist ebenso der
Kontakt zu verschiedenen Ämtern und Institutionen unverzichtbar.
Bei der Auswahl der konkreten Themen ist die Berücksichtigung von aktuellen
Ereignissen wichtig, da sie die Akzeptanz des Unterrichtsfachs bei den Schülern
fördert. Im Nachhinein stellt sich häufig heraus, dass bereits bearbeitete
Themen umweltpolitisch eine zunehmende Brisanz erfahren.
Immer wieder erleben die Schüler, dass sie Sachverhalte aus neuen Perspektiven
betrachten. Diese Bewusstseinserweiterung und -veränderung sowie der Einblick in
manche Arbeitsprozesse eröffnet den Blick für neue Berufsfelder.
c) Beispielhafte Projekte

Handlungs- und phänomenorientierte Unterrichtskonzepte beinhalten Projekte, die
den Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten bieten, erworbenes Wissen anzuwenden
oder auch an außerschulischen Orten zu erwerben. Einige dieser Projekte sollen
an dieser Stelle beispielhaft ausgeführt werden.
Der Schulgarten

Der Schulgarten umfasst ein Gelände von ca. 300m² und ist in Teilbereiche
untergliedert. Der Mittelpunkt dieses Gartens ist der Teich. Zum Gelände gehören
noch eine Kräuterspirale und eine Obstwiese. Der Schulgarten wird von den
LehrerInnen in den Unterricht mit einbezogen.
Das Ganztagskonzept der Erich Kästner-Realschule bietet den SchülerInnen die
Möglichkeit, drei Stunden in der Woche an der Schulgarten-AG teilzunehmen. In
diesem Schuljahr (2005/06) wähl-ten sehr viele SchülerInnen die Garten-AG,
sodass die vereinzelt angelegten Schülerbeete nicht mehr ausreichten. Die Idee
für ein neues Gartenprojekt - einen noch nicht genutzten Teil des Schulgartens
in einen zusammenhängenden Nutzgarten mit einzelnen Schülerbeeten zu verwandeln
– entstand. In der Planungsphase entwickelten die SchülerInnen eigene Ideen für
ihren Nutzgartenbereich.
Durch die in diesem Zusammenhang stattgefundenen Diskussionen und Beobachtungen
entstand noch eine weitere Idee: Der Schulgarten soll zu einem Lebensraum für
all jene Tiere werden, die - durch fehlende Nistmöglichkeiten und
Nahrungsangebote - immer mehr zurückgedrängt werden. Das Projekt wurde also um
einen weiteren Aspekt ergänzt: Schaffung eines zusammenhängenden
Nutzgartenbereichs mit Nistmöglichkeiten und Nahrungspflanzen für Wildbienen.
Die Umsetzung erfolgte wieder in Gemeinschaftsarbeit von SchülerInnen,
LehrerInnen und engagierten Eltern. An bisher drei Samstagen wurde gemeinsam im
Schulgarten gearbeitet. Diese Arbeiten sind noch nicht endgültig abgeschlossen
und werden im Frühjahr 2006 fortgeführt.
Die Schüler/Innen der Garten-AG haben während der AG-Stunden die Nistkästen aus
Ton und Bambusstäben hergestellt und freuen sich darauf, ihre „Hotelanlage zur
Wildbiene“ in ihrem Nutzgarten aufstellen zu können. Außerdem haben sich die
Schüler/Innen - als Beitrag zum Artenschutz – um den Umweltpreis der Stadt
Gladbeck 2005 beworben und den 2. Platz gemacht.
Müsliwoche 
Im Rahmen der Gesundheitserziehung gibt die Erich Kästner-Realschule ihren
Schülerinnen und Schülern Anregungen und Beispiele für eine gesunde Ernährung.
Anwendung im schulischen Alltag erhalten sie bei der „Müsliwoche“ und dem
Verkauf von Obstsalat bei Sportveranstaltungen.
In der „Müsliwoche“ bereiten alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 6
innerhalb des Biologieunterrichtes jeweils vor den Osterferien eine Woche lang
täglich ein Pausenfrühstück vor, das im wesentlichen aus einem selbst
zusammengestellten Müsli besteht. Durch das Erstellen des Müslis lernen die
Jugendlichen mit relativ geringem Aufwand eine alternative und gesunde Ernährung
zuzubereiten. Gleichzeitig soll ihr Verhältnis zu Lebensmitteln und Ernährung im
Allgemeinen gefördert werden. Durch den Verkauf des Müslis an alle Klassen in
den Pausen wird die Anregung und das Interesse für gesunde Ernährung über die
Jahrgangsstufe hinaus in die gesamte Schule getragen. Durch das Anfertigen von
Plakaten und Informationstafeln für das Schulgelände und den Verkaufsstand wird
den Beteiligten auf ansprechende und praktische Art weiteres Wissen zu diesem
Thema vermittelt.
Diese Woche hat sich nicht nur ihren festen Platz im Schulleben erobert, sondern
wird auch fort-während von den Jugendlichen und engagierten Kolleginnen und
Kollegen erweitert. So wird das Müsli mittlerweile durch selbst gemachtes
Vollkornbrot mit gesundem Kräuterquark ergänzt.
Bei der Zubereitung und dem florierenden Verkauf von Obstsalat auf schulinternen
Sportveranstaltungen lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit gesunden
Lebensmitteln und deren ansprechende Zubereitung. Gleichzeitig demonstriert die
Präferenz der selbst gemachten Produkte vor mitgebrachten Süßspeisen und
Getränken die Schärfung des gesunden Bewusstseins.
Der MegaWatt-Wettbewerb

Dass die Schärfung der ökologischen Verantwortung mit sozialem Engagement
gepaart werden kann, zeigt die Teilnahme der 6. Klassen beim bundesweiten „MegaWatt-Wettbewerb“
in Gelsenkirchen. Die drei Klassen veranstalteten im Frühjahr 2004 einen
Sponsorenlauf im Schlosspark zu Wittringen zugunsten eines Solarprojektes
worldenergyschool, das nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe
Solarlampen-Bausätze für Dörfer in Afghanistan entwickelt und verbreitet.
Gleichzeitig wurde der Bau einer Schüler-Windanlage in der Nähe von Münster
unterstützt.
Besuch des Wetteramtes

Regelmäßig wird die Behandlung des Themas „Wetter und Klima“ durch den Besuch
des Wetteramtes in Essen ergänzt. Dabei erschließt sich den Schülerinnen und
Schülern das Thema zusätzlich durch den außerschulischen Lernort.
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