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| Schülerfirma: EKSE – Erich
Kästner Schul Equipment |
Ganztagsschule gestalten – Kooperation schafft
Zukunft
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| Die Erich Kästner-Realschule nimmt am Projekt „Ganztagsschulen
gestalten – Kooperation schafft Zukunft“ der Stiftung der deutschen
Wirtschaft mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 teil. |
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Das Konzept:
Insgesamt nehmen 100 Schulen in 12 Bundesländern (Baden-Württemberg,
Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen,
Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen,
Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein) an dem Projekt
Ganztagsschulen gestalten – Kooperation schafft Zukunft teil. Sie
sollen den Aspekt Berufsorientierung fächer-übergreifend und
systematisch in ihr Schulprogramm integrieren. |
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Im ersten Projektjahr werden 50 Schulen unterstützt, die bereits
Ganztagsschulen sind und damit begonnen haben, Berufsorientierung
als integralen Bestandteil in ihr Schulprogramm aufzunehmen.
Gemeinsam werden Modelle entwickelt, die anderen Schulen nachahmbar
aufzeigen, wie sich dies am besten verwirklichen lässt. |
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Allgemeine Ziele:
SCHULEWIRTSCHAFT möchte die Potenziale der Schüler entdecken, wecken
und weiterentwickeln. Alle Jugendlichen verfügen über Stärken, die
sie für ihr späteres Berufsleben nutzen können: über ein gutes
Mathematikverständnis, handwerkliche Fertigkeiten, Sprachentalent,
IT-Kenntnisse und vieles andere mehr.
Den Raum zur Entfaltung ihrer Stärken bieten wir den Schülerinnen
und Schülern im Rahmen direkter Kooperationen zwischen der Erich
Kästner-Realschule und Unternehmen. Sie gewinnen dabei realistische
Einblicke in die |
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Arbeitswelt und erhalten konkrete Anhaltspunkte für
ihre Berufsorientierung. Es gilt, das Gesamtsystem Schule zu
verbessern, um anschließend eine hochwertige und praxisgerechte
Ausbildung zu ermöglichen.
Projektidee:
Es wurde eine Schülerfirma gegründet, die zunächst mit dem Verkauf
von „Schul-T-Shirts“ betraut ist, der bisher von der SV organisiert
wurde. |
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Nach eingehender Beratung mit den Eltern
in der Schulpflegschaft bzw. in der Schulkonferenz wurde
beschlossen, dass in diesem Schuljahr das Tragen der
T-Shirts im Sportunterricht verpflichtend ab Klasse 5
vorgeschrieben wird. Die Weiterentwicklung des Projekts
liegt zum großen Teil in der Hand der Schülerinnen und
Schüler. So ist zum Beispiel eine Ausweitung der
Angebotspalette denkbar. (Kappen, Kugelschreiber, neue
Motive…)
Als Organisationsform wird der Unterricht im
Wahlpflichtfach II in Klasse 9 gewählt.
Die Schülerfirma besteht zur Zeit aus 28 Schülerinnen
und Schülern. |
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Ziele:
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Förderung von Schlüsselqualifikationen:
Eigenverantwortung, Eigeninitiative, Teamfähigkeit,
Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,
Entscheidungsfähigkeit und Kreativität |
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Wirtschaftliche Strukturen erkennen und
anwenden |
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Vorbereitung der Schülerinnen und
Schüler auf Ausbildung und Beruf |
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Verbesserung der ökonomischen Bildung
in der Schule |
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Praxisnahe Unterrichtsgestaltung |
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Präsentation und Auftrittssicherheit
verbessern |
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Verständnis für Wirtschaftsfragen
wecken |
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Spaß am Thema Wirtschaft vermitteln |
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Praktische Anwendung von
Informationstechnologien und sonstiger Kommunikationsformen |
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Umgang mit Menschen in einer
Arbeitssituation |
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Erprobung eines neuen
Unterrichtskonzeptes im Rahmen der Gesamtorganisation unserer
Ganztagsschule (hier: Umgestaltung des Nachmittagsunterrichts) |
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Erste Ergebnisse:
Nach einer ersten Phase, in der die T-Shirt-Restbestände verkauft
wurden, ergaben sich aufgrund eines Evaluationsfragebogens und von
Beobachtungen der Projektbegleitung Ergebnisse, von denen einige
hier erwähnt seien:
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Alle Schülerinnen und Schüler gaben an,
dass sie das Fach Wirtschaftskunde einem Schüler der Klasse 8
empfehlen würden. Folgende Gründe wurden dafür angegeben:
Gruppenarbeit, Berufswahlhilfe, Zusammenarbeit mit anderen Schülern,
Spaß am Unterricht, Schule mitgestalten, Verantwortung lernen,
selbstständiges Arbeiten, Eigenverantwortung, Kreativität,… |
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Probleme der Schülerinnen und Schülern
untereinander werden von den Leitern der einzelnen Abteilungen
selbstständig durch Gespräche und gegebenenfalls Versetzungen in
andere Abteilungen gelöst. |
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Die Lernatmosphäre ist trotz
ungünstiger Unterrichtszeiten sehr angenehm und entspannt. Es hat
sich eine Gesprächskultur entwickelt, die geprägt ist von
Interaktionen der Schülerinnen und Schüler untereinander. |
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Abteilungsleiter haben das Gefühl, dass
sie den Unterricht gestalten und mitbestimmen. Die Mitarbeiter
hingegen haben dieses Gefühl nicht. Daraus ergibt sich ein Problem,
dass im folgenden Unterricht aufgearbeitet werden muss. |
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Geplante Fortsetzung:
Aufgrund der ersten Verkaufsphase und der kritischen Analyse des
Erreichten ergeben sich zwangsläufig Frage- und Aufgabenstellungen,
die im weiteren Verlauf des Schuljahres abgearbeitet werden müssen:
Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern:
Es wurde deutlich, dass es hilfreich sein kann, außerschulische
Partner zur Zusammenarbeit zu gewinnen. Die Zusammenarbeit erstreckt
sich auf verschiedene Ebenen: Sponsoring der T-Shirts, Einblicke in
Firmenabläufe gewähren oder Betriebsbesichtigungen sind hierfür
einige Beispiele.
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Erweiterung des Verkaufssortiments:
Hierzu muss eine Marktanalyse durch eine
Fragebogenaktion betrieben werden. Anschließend müssen
Angebote eingeholt werden, Preise kalkuliert und ein
geeignetes Vertriebsverfahren gefunden werden.
Umwandlung in eine Aktiengesellschaft:
Im folgenden Schuljahr soll zur Gewinnung von neuem
Kapital die Schulfirma in eine Aktiengesellschaft
umgewandelt werden. Dazu werden die aktuellen
Arbeitsfelder auf den neuen Kurs übertragen. Die jetzige
Firmenzusammensetzung muss sich dann mit dem Aktienrecht
auseinander setzen und dieses auf die vorhandenen
Gegebenheiten übertragen. |
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